Zum siebenten Mal holten Läufer, Radfahrer und Rollskier alles aus sich heraus, um beim einzigartigen Kräftemessen des Läuferbund Schwarzenberg 1990 e.V. im Erzgebirge die Nase vorn zu haben.

Wir registrierten 64 Anmeldungen und letztlich genau 60 Finisher für den knackig steilen Anstieg vom Fuße des Teufelstein bis zum Spiegelwald - 304 Höhenmeter auf nur 2,9 km.

Ja, so ein "Uphill" ist nichts für jeden, somit die Starterzahlen solcher Wettbewerbe in der Regel überschaubar, dazu die generell zu beobachtende Nach-Corona-Delle... So übertraf der Zuspruch wieder mal unsere Erwartungen, einfach spitze von Euch und vielen Dank dafür!

Dass nach einer öfter recht sonnigen Woche öfter gerade der "run vs. bike-Samstag" eher durchwachsen ist, scheint irgendwie Gesetz zu werden. Damit aber temperaturmäßig beste Bedingungen für Alle.

Mit euch zog es wieder zahlreiche Zuschauer an die Strecke, die speziell im oberen Bereich alles fordert, und das quasi durchgehende Spalier mobilisierte die letzte Kräfte.

Punkt 10:30 Uhr setzte Thomas Kunzmann, Bürgermeister der Stadt Lauter-Bernsbach und einst ebenfalls erfolgreicher Sportler, den ersten Startschuss für die Läufer und Inliner/Skiroller. Anschließend nahmen die Radfahrer die Verfolgung auf, das Zeithandicap von 2 Minuten sollte für einen spannenden Zieleinlauf sorgen.

Diese Hoffnung hat sich anders als im vorigen Jahr nicht erfüllt, denn der Lößnitzer Radfahrer Thomas Schoppe passierte das Zielbanner nach 13:41 min. (Streckenrekord 12:02 min., Maximilian Langhans vom Bikestore Racing e.V.) doch einiges vor den 16:23 min. des ersten Läufers, dem Bockauer Sebastian Roscher (Vorjahressieger André Kirmse: 14:42 min.).

Die Bestleistung Rollski vollbrachte diesmal eine Frau: Marie Meischner vom Team SC Norweger Annaberg kam in 19:05 min. wie 2021 als schnellste Frau ins Ziel und dieses Jahr zugleich als Siegerin der Disziplin (Vorjahressieger René Meischner, SC Norweger Annaberg, 14:12 min.).

Damit wechselte 2022 der Zweite Platz zu den Läufern. 

Beste Läuferin wurde Sandra Weißbach aus Schlettau in 19:34 min. (Streckenrekord Frauen: Maja Schmidt, Läuferbund Schwarzenberg, 16:21 min. in 2021) Beste Radfahrerin wurde abermals Sandra Schaarschmidt vom RSV Erzgebirge, die mit 18:46 min. ihre Vorjahreszeit 19:21 min. deutlich unterbot. Als bester Inliner erstürmte Gottfried Kaufmann (WSC Oberwiesenthal) in 20:53 min. den Spiegelwald.

Als Letzter, aber Sieger der AK 70-79 und Sieger der Herzen kam abermals unser unverwüstlicher Adalbert "Ali" Schöning vom WSV 08 Johanngeorgenstadt on top of the Hill an - absoluten Respekt vor dieser Leistung, die sich viele Jüngere nicht zutrauen!

Die Siegerehrung erfolgte festlich-musikalisch umrahmt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des König-Albert-Wandertages und bot einen entspannten Ausklang dieses Events.

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Der Läuferbund Schwarzenberg 1990 e.V. dankt allen Aktiven, den vielen Partnern und fleißigen Helfern für die tatkräftige Unterstützung, die „run vs. bike vs. rollski“ wieder zu einem unvergesslichem Ereignis machten.

Die Fotos stehen Euch kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Wir sehen uns bei der 8. Auflage des "run vs. bike vs. rollki" im Jahr 2023!